Sonnenbrand auf dem Weihnachtsmarkt
Caramba, habe ich einen Sonnenbrand! Ich dachte, es ist ja nur ein kurzer Rundgang, da braucht man nicht die Hammersonnencreme 50+ aus der Apotheke. Haett ich mal besser nicht auf mich gehoert...
Ich bin frueh wach gewoden und habe schon um 7 Uhr gefruehstueckt. Der Hotelbesitzer und drei Companeros waren auch da. Er kann recht gut Deutsch. Da ich mit meinem Kauderwelschfuehrer "Spanisch fuer Peru" da sass, hat er mir ein paar Tipps gegeben und meine Aussprache verfeinert. Ich weiss, ich weiss. Hoert sich unmoeglich an, ist es eigentlich auch... (bisher konnte ich ja nur MUCHOS und AUTOMATICO sagen). Haeufig hatte ich gelesen, dass die Peruaner sehr freundlich und hilfsbereit sind. Und genau so ist es. Keiner hat mich ausgelacht, alle verstanden meine spanischen Brocken und waren total nett. Baño (Bad, Toilette) scheine ich richtig auszusprechen. Oder die sind uebertrieben freundlich *O) und koennen Augen lesen.
Miraflores ist ein sehr reicher Stadtteil von Lima. Erst habe ich einen langen Strandspaziergang gemacht und die Wellenreiter und Gleitschirmflieger bestaunt. Bei leichtem Wind und kleiner Brandung war selbst die Polizei im Wasser. Sah nicht sehr freiwillig aus was die Rekruten (vermute ich) da machten. So eine Art Iron Man Race. Oben auf der Klippe liegt das Larcomar. Echt eine tolle Lage fuer ein Shopping-Center. In so einer Art Food Court kann man guenstig Essen. Inzwischen hatte ich mir eine 30+ Sonnencreme gekauft und verschmiert. Zu spaet! Bei einem Eiskaffee zum Nachtisch spuerte ich schon das Brennen. Waehrend Weihnachtsmusik bei um die 30 Grad meine Sinne raubten plus die unglaubliche "Feliz Navidad" Deko und Plueschlamas im Rentierkleid, floss der dickste Schweiss ueber das brennende Rot. Ich sehe aus wie eine von den Los Tomatoes.
Insgesamt sehen die Leute in Miraflores sehr westlich orientiert aus. Es gibt ueberall toll gepflegte Parks und Geschaefte. Es wird sehr auf Sicherheit und Sauberkeit geachtet. Garten-/ Strassenpfleger und Sicherheits-/ Wachdienste bestimmten heut frueh das Bild. War ja auch Montagmorgen, also nicht viel los.
Ein paar Strassennamen und Orte kannte ich schon aus meiner Flug-Reiselektuere ("Die Blaue Stunde" von Alonso Cueto) von gestern. Vielen Dank dafuer nochmal an Martin&Mechthild. Ich habe es in einem durchgelesen. Ist eine sehr traurige Geschichte. Der positive Nebeneffekt ist, man bekommt einen Eindruck vom Leben in Lima.
Der Ursprungsplan heute nur auszuspannen ist nicht ganz aufgegangen. Dafuer ist mein Zimmer nach einigem Durchlueften jetzt annehmbar. Immerhin keine Haustiere. Morgen holt mich Stefan von Nature Expeditions Peru frueh ab und es geht aufs Meer...
Ich bin frueh wach gewoden und habe schon um 7 Uhr gefruehstueckt. Der Hotelbesitzer und drei Companeros waren auch da. Er kann recht gut Deutsch. Da ich mit meinem Kauderwelschfuehrer "Spanisch fuer Peru" da sass, hat er mir ein paar Tipps gegeben und meine Aussprache verfeinert. Ich weiss, ich weiss. Hoert sich unmoeglich an, ist es eigentlich auch... (bisher konnte ich ja nur MUCHOS und AUTOMATICO sagen). Haeufig hatte ich gelesen, dass die Peruaner sehr freundlich und hilfsbereit sind. Und genau so ist es. Keiner hat mich ausgelacht, alle verstanden meine spanischen Brocken und waren total nett. Baño (Bad, Toilette) scheine ich richtig auszusprechen. Oder die sind uebertrieben freundlich *O) und koennen Augen lesen.
Miraflores ist ein sehr reicher Stadtteil von Lima. Erst habe ich einen langen Strandspaziergang gemacht und die Wellenreiter und Gleitschirmflieger bestaunt. Bei leichtem Wind und kleiner Brandung war selbst die Polizei im Wasser. Sah nicht sehr freiwillig aus was die Rekruten (vermute ich) da machten. So eine Art Iron Man Race. Oben auf der Klippe liegt das Larcomar. Echt eine tolle Lage fuer ein Shopping-Center. In so einer Art Food Court kann man guenstig Essen. Inzwischen hatte ich mir eine 30+ Sonnencreme gekauft und verschmiert. Zu spaet! Bei einem Eiskaffee zum Nachtisch spuerte ich schon das Brennen. Waehrend Weihnachtsmusik bei um die 30 Grad meine Sinne raubten plus die unglaubliche "Feliz Navidad" Deko und Plueschlamas im Rentierkleid, floss der dickste Schweiss ueber das brennende Rot. Ich sehe aus wie eine von den Los Tomatoes.
Insgesamt sehen die Leute in Miraflores sehr westlich orientiert aus. Es gibt ueberall toll gepflegte Parks und Geschaefte. Es wird sehr auf Sicherheit und Sauberkeit geachtet. Garten-/ Strassenpfleger und Sicherheits-/ Wachdienste bestimmten heut frueh das Bild. War ja auch Montagmorgen, also nicht viel los.
Ein paar Strassennamen und Orte kannte ich schon aus meiner Flug-Reiselektuere ("Die Blaue Stunde" von Alonso Cueto) von gestern. Vielen Dank dafuer nochmal an Martin&Mechthild. Ich habe es in einem durchgelesen. Ist eine sehr traurige Geschichte. Der positive Nebeneffekt ist, man bekommt einen Eindruck vom Leben in Lima.
Der Ursprungsplan heute nur auszuspannen ist nicht ganz aufgegangen. Dafuer ist mein Zimmer nach einigem Durchlueften jetzt annehmbar. Immerhin keine Haustiere. Morgen holt mich Stefan von Nature Expeditions Peru frueh ab und es geht aufs Meer...
Busch - 16. Dez, 03:56
